Verwendete Applikationen: sOne Desktop, sOne Web und SAmAs Enterprise Hybrid.
INHALTSVERZEICHNIS
- Reihenfolge und Dauer der Ressourcen
- Zuordnung von Ressourcen über Leistungsarten im Leistungskatalog
- Planung einer Untersuchung mit zugewiesenen Ressourcen
- Eingeschränkter Zugriff auf geplante Termine
- Eingeschränkter Zugriff auf Aufgabenliste
- Eingeschränkter Zugriff auf Termin-Tickets und Termin-Blocker
Für die Terminplanung steht eine serielle Ressourcen-Terminvergabe zur Verfügung. Damit können mehrere Ressourcen innerhalb eines Untersuchungstermins in einer festgelegten Reihenfolge nacheinander geplant werden.
Die benötigten Ressourcen werden über den Leistungskatalog ermittelt. Maßgeblich ist dabei die jeweilige Leistungsart, die mit einer Ressource verknüpft ist.
Für jede Untersuchung kann definiert werden:
- welche Ressourcen benötigt werden,
- in welcher Reihenfolge die Ressourcen eingeplant werden,
- wie lange die jeweilige Ressource für die Untersuchung genutzt wird.
Eine nachträgliche manuelle Verschiebung der Ressourcen ist nicht erforderlich.
Reihenfolge und Dauer der Ressourcen
Die grundlegende Steuerung der Reihenfolge erfolgt über die Reihenfolge in der Ressourcentabelle SAmAs Enterprise Hybrid und unter dem Mandanten in sOne Web. Die Ressourcen werden entsprechend dieser Reihenfolge nacheinander im Terminablauf berücksichtigt. Dadurch entsteht ein serieller Ablauf, bei dem die einzelnen Ressourcen zeitlich aufeinander folgen.
SAmAs Enterprise Hybrid:

sOne Web:

Hinweis: Für die serielle Ressourcen-Terminvergabe müssen die benötigten Ressourcen einer Leistungsart zugeordnet sein. Nur über diese Zuordnung kann das System ermitteln, welche Ressourcen für eine Untersuchung benötigt werden. Damit eine Leistungsart ausgewählt und einer Ressource zugeordnet werden kann, muss diese zuvor in den Standardtabellen -> Abrechnung -> Leistungsarten angelegt werden. SAmAs Enterprise Hybrid:
Unter dem Mandanten in sOne Web auswählbar:
Die Dauer der Nutzung einer Ressource kann pro Untersuchung definiert werden. Der Terminablauf richtet sich anschließend nach der hinterlegten Dauer der jeweils benötigten Ressourcen. Ist für eine Ressource keine eigene Dauer definiert, wird die Dauer des gesamten Termins herangezogen. Diese ergibt sich aus der berechneten Gesamtdauer aller im Termin enthaltenen Ressourcen. Die Ressourcen werden zeitlich versetzt eingeplant. Bei der Ermittlung der verfügbaren Zeitfenster prüft das System automatisch mögliche Überschneidungen und vermeidet Kollisionen mit bereits belegten Ressourcen.
Zuordnung von Ressourcen über Leistungsarten im Leistungskatalog
Damit eine Ressource im Rahmen einer Untersuchung automatisch berücksichtigt werden kann, muss sie mit dem Leistungskatalog (über die Leistungsart) verknüpft sein. Die benötigte Leistungsart wird zunächst an der jeweiligen Ressource hinterlegt. Anschließend muss dieselbe Leistungsart im Leistungskatalog einer entsprechenden Untersuchung bzw. Leistung zugeordnet werden. Durch diese Verknüpfung erkennt das System, dass für die jeweilige Leistung eine Ressource benötigt wird, der dieselbe Leistungsart zugeordnet ist.

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Leistungen, Untersuchungen und Ressourcen korrekt miteinander verknüpft sind und die passende Ressource bei der Terminplanung berücksichtigt werden kann.
Planung einer Untersuchung mit zugewiesenen Ressourcen
Wird ein neuer Termin angelegt, prüft das System die aktivierten Untersuchungen und die darin enthaltenen Leistungen. Dabei werden die den Leistungen zugeordneten Leistungsarten (welche im Leistungskatalog hinterlegt wurden) berücksichtigt. Ist einer Leistungsart eine passende Ressource zugeordnet, wird diese Ressource im Terminanlageprozess automatisch vorausgewählt. Der Benutzer kann die vorgeschlagene Ressourcenzuordnung im Rahmen der Terminanlage bestätigen.

Nach Bestätigung werden die Ressourcen im Termin hinterlegt. Die Ablage erfolgt unter Berücksichtigung der definierten:
- Reihenfolge der Ressource
- Dauer der Ressource
Dadurch entsteht ein gegliederter Terminverlauf, bei dem die benötigten Ressourcen zeitlich geordnet und entsprechend ihrer Dauer eingeplant werden.
Wird ein Termin über die Terminsuche geplant, ist immer die Ressource des Termintickets führend.
Das bedeutet:
- Der Beginn des Termintickets bleibt unverändert.
- Weitere Ressourcen werden gemäß der definierten Reihenfolge und Dauer nachgelagert eingeplant.
- Der Beginn des Termintickets wird durch die serielle Planung nicht verschoben.
Wenn die Dauer der zuständigen Ressource länger ist als die ursprünglich geplante Dauer des Termintickets, kann sich das Ende des initialen Termintickets entsprechend verlängern.
| Reihenfolge: Nach Standardtabelle | Reihenfolge: Beginnende Ressource des Termintickets |
![]() | ![]() |
Nachträgliches Hinzufügen weiterer Untersuchungen
Werden einem bestehenden Termin weitere Untersuchungen hinzugefügt, kann es vorkommen, dass dadurch zusätzliche Ressourcen benötigt werden. Diese neu ermittelten Ressourcen werden anhand ihrer definierten Reihenfolge und Dauer an den bestehenden Terminverlauf angehängt. Sie werden nicht nachträglich in bereits bestehende Ressourcenabschnitte einsortiert.
Beispiel Ressource EKG:


Dadurch bleibt der bereits vorhandene Terminablauf erhalten, während neue Ressourcen am Ende des bestehenden Ablaufs ergänzt werden.
Status neu hinzugefügter Ressourcen
Der Status neu hinzugefügter Ressourcen richtet sich nach dem Status der bereits vorhandenen Ressourcen im Termin.
Dabei gilt:
- Hat mindestens eine bereits vorhandene Ressource den Status „besetzt“, erhalten die neu hinzugefügten Ressourcen automatisch ebenfalls den Status „besetzt“.
- Haben alle vorhandenen Ressourcen den Status „nicht anwesend“ oder „wartet“, erhalten die neu hinzugefügten Ressourcen denselben Status.
Auf diese Weise wird sichergestellt, dass neu ergänzte Ressourcen logisch in den bestehenden Terminstatus übernommen werden und der Terminverlauf konsistent bleibt.
Beispiel Ressource Audiometrie:

Eingeschränkter Zugriff auf geplante Termine
Innerhalb von SAmAs Enterprise Hybrid steht eine neue Einstellung zur Verfügung. Bei aktivierter Einstellung „Eingeschränkter Zugriff auf geplante Termine“ ist es nicht möglich, einen Termin zu planen, wenn keine Ressource enthalten ist, die das Kennzeichen „darf freigeben“ besitzt. Damit wird sichergestellt, dass geplante Termine immer von mindestens einer berechtigten Ressource freigegeben bzw. weiterbearbeitet werden können.
Die Einstellung greift, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
- Der Termin hat den Status „geplant“.
- Die zugreifende Ressource bzw. der Benutzer besitzt nicht das Kennzeichen „darf freigeben“.

Ist die Einstellung aktiv, dürfen nur Ressourcen oder Benutzer mit dem Kennzeichen „darf freigeben“ auf einen Termin mit dem Status „geplant“ zugreifen. Die Freigabe erfolgt in sOne Web im Bereich des Mandanten.

Benutzer oder Ressourcen ohne dieses Kennzeichen erhalten beim Öffnen des Termins eine entsprechende Meldung.

Hat der Termin einen anderen Status als „geplant“, greift diese Zugriffssperre nicht. Die gleiche Meldung wird angezeigt, wenn der Terminstatus zwar bereits über „geplant“ hinausgeht, der zu öffnende Ressourceneintrag jedoch den Status „besetzt“ hat. Auch in diesem Fall wird der Zugriff entsprechend eingeschränkt.
Öffnet eine berechtigte Ressource einen Termin initial, der den Status „geplant“ hat, ist die Weiterleitungsfunktion des Probanden zunächst deaktiviert. Die Weiterleitungsfunktion bleibt so lange deaktiviert, wie sich der Termin im Status „geplant“ befindet.

Eingeschränkter Zugriff auf Aufgabenliste
Ist die Einstellung aktiv, können Ressourcentermine mit dem Status „geplant“ nur durch Ressourcen geöffnet werden, bei denen die Kennzeichnung „darf Freigeben“ gesetzt ist. Besitzt der Ressourcentermin dieses Kennzeichen nicht, wird beim Öffnen aus der Aufgabenliste eine entsprechende Hinweismeldung angezeigt.

Hat der Termin einen anderen Status als „geplant“, greift diese Sperre nicht.
Die gleiche Hinweismeldung wird ebenfalls angezeigt, wenn der Terminstatus zwar nicht mehr „geplant“ ist, der zu öffnende Ressourceneintrag jedoch den Status „besetzt“ besitzt. In diesem Fall ist ein Öffnen bzw. Bearbeiten des Ressourcentermins ebenfalls nicht möglich.
Ist der Ressourceneintrag im Status „besetzt“, werden außerdem die zugehörigen Kontextmenüs ausgeblendet:
- Proband vormerken
- Proband weiterleiten

Ein Termin kann aus der jeweiligen Ressource heraus nur weitergeleitet werden, wenn der Ressourcentermin in der Aufgabenliste den Status „vorgemerkt“ oder „erledigt“ besitzt.
Ein Vormerken des Termins ist nur unter folgenden Voraussetzungen möglich:
- Der Terminstatus ist nicht „begonnen“.
- Alle zugeordneten Ressourcen befinden sich im Status „wartet“ oder „nicht anwesend“.
Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, kann der Termin nicht vorgemerkt und somit auch nicht weitergeleitet werden.
Handelt es sich bei dem zu öffnenden Ressourcentermineintrag aus der Aufgabenliste um eine Geräteressource, gelten dieselben Voraussetzungen wie bei anderen Ressourcenterminen.
Das bedeutet: Auch bei Geräteressourcen ist der Zugriff bzw. die Bearbeitung nur möglich, wenn der Ressourcen- und Terminstatus den oben beschriebenen Bedingungen entspricht.
Eingeschränkter Zugriff auf Termin-Tickets und Termin-Blocker
Ressourcen, die nicht freigabeberechtigt sind, dürfen keine Termintickets oder Blocker anlegen. Dies betrifft Ressourcen, bei denen das Kennzeichen „darf freigeben“ nicht gesetzt ist. Der Grund dafür ist, dass diese Ressourcen angelegte Termintickets oder Blocker anschließend nicht bearbeiten oder löschen könnten. Um fehlerhafte oder nicht mehr änderbare Einträge zu vermeiden, wird das Anlegen in diesem Fall unterbunden.
Feature: 19091
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