Über die Laborkonfiguration kann das neue Verfahren „Dedalus“ künftig Laboraufträge im LDT2-Format exportieren, einschließlich der Auftragsnummer zur späteren Zuordnung beim Befundimport.
In der Laborkonfiguration wird das Dropdown „Verfahren“ um den Eintrag „Dedalus“ erweitert.
- Wird in der Laborkonfiguration das Verfahren „Dedalus“ ausgewählt,
- kann erst dann die Ausgangsdatei im LDT2-Format erzeugt werden.

Zusätzlich wird in der Laborkonfiguration eine neue Option zur Pseudonymisierung bereitgestellt.
Ist die Option aktiviert, werden Name und Vorname des Probanden nicht an die Ausgangsdatei übergeben. Stattdessen wird die Probanden-GUID verwendet.
- Name/Vorname: werden nicht mitgegeben
- GUID des Probanden: wird über FK 8405 ausgegeben
Im LDT2-Standard ist festgelegt, dass die Auftragsnummer (Feld 8310) eine maximale Länge von 13 Zeichen haben darf. Die bisher verwendete GUID überschreitet diese Vorgabe und ist daher für die Verwendung im LDT2-Format nicht geeignet. Zur Einhaltung der technischen Vorgaben wird die Generierung der Auftragsnummer entsprechend angepasst. So wird beim Anlegen eines Laborauftrags anstelle der GUID eine neue Auftragsnummer automatisch generiert:
- Länge: exakt 13 Zeichen
- Format: alphanumerisch (Buchstaben und Zahlen)
- Schreibweise: ausschließlich Großbuchstaben
Die Auftragsnummer wird zufällig generiert und ist eindeutig, sodass eine zuverlässige Identifikation des Auftrags weiterhin gewährleistet ist. Eine manuelle Anpassung durch den Benutzer ist nicht erforderlich.
Interne ID: 19256 / Feature: 19265
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