Verwendete Applikationen: sOne Desktop, sOne Web und SAmAs Enterprise Hybrid.
INHALTSVERZEICHNIS
- Untersuchungsartkennzeichen "ohne Proband möglich"
- Auftragsübersicht in der erweiterten Terminkonsolidierung
- Begutachtung nach Aktenlage
- Anzeige der Probandenanwesenheit im Infofeld des Termins
- In sOne Web kann künftig die Information, dass ein Termin ohne Anwesenheit des Probanden stattfindet, in das Infofeld des Termins übernommen werden. Dadurch ist diese Information auch direkt in der Kalenderansicht sichtbar. Benutzer können somit bereits im Kalender erkennen, ob ein Termin mit oder ohne Anwesenheit des Probanden geplant wurde. Die automatische Befüllung des Infofelds funktioniert auch dann, wenn der Termin über die Funktion „Beurteilung nach Aktenlage“ geplant wird. Wird ein Termin über diese Funktion erstellt und als Termin ohne Anwesenheit des Probanden gekennzeichnet, wird die Information ebenfalls automatisch in das Infofeld übernommen.Ansicht in sOne Desktop:Ansicht in sOne Web:
- Terminvereinbarung mit dem Probanden
- Termin-Tickets mit mehreren Untersuchungsorten
Mithilfe einer neuen Einstellung steht in der Terminkonsolidierung künftig eine Auftragsübersicht zur Verfügung. Diese dient der Bearbeitung von Untersuchungen, bei denen die Anwesenheit des Probanden nicht erforderlich ist. Die neue Auftragsübersicht ähnelt der bekannten Auftragsprüfung aus der Auftragsbearbeitung. Sie dient dazu, relevante Informationen zu einem Auftrag gebündelt anzuzeigen und eine Entscheidung über das weitere Vorgehen zu ermöglichen.
Enthält ein Termin innerhalb der Terminkonsolidierung mindestens eine Untersuchung mit dem Kennzeichen "ohne Proband möglich", wird nach der Vertragsauswahl die neue Auftragsübersicht geöffnet. Sind alle Untersuchungen ohne dieses Kennzeichen gepflegt, bleibt das bisherige Verhalten der Terminkonsolidierung unverändert.
Untersuchungsartkennzeichen "ohne Proband möglich"
Damit die neue Auftragsübersicht in der Terminkonsolidierung angezeigt werden kann, muss vorab die entsprechende Einstellung in SAmAs Enterprise Hybrid im Bereich Standardtabelle → Untersuchung → Untersuchungsart aktiviert werden. Dort muss für die gewünschte Untersuchungsart das Kennzeichen „ohne Proband möglich“ gesetzt werden. Ist dieses Kennzeichen aktiviert, kann die zugehörige Untersuchung in der Terminkonsolidierung als Untersuchung berücksichtigt werden, die ohne Anwesenheit des Probanden bearbeitet werden kann. In diesem Fall wird beim Öffnen des entsprechenden Terminkonsolidierungsdatensatzes die neue Auftragsübersicht angezeigt. Ist das Kennzeichen nicht gesetzt, bleibt das bisherige Verhalten bestehen und die neue Auftragsübersicht wird nicht geöffnet.

Hinweis: Für die Nutzung der Funktion, muss die Untersuchung der Untersuchungskategorie "Gutachten" zugeordnet sein.
Auftragsübersicht in der erweiterten Terminkonsolidierung
Ein Auftrag wird zunächst mit den erforderlichen Untersuchungsauflagen eingereicht. Nach der Einreichung kann der Auftrag in der Auftragsverarbeitung eingesehen werden. Dort besteht die Möglichkeit, den Auftrag zu prüfen und einem passenden Fachbereich zuzuordnen. Im Anschluss kann der Auftrag in der Terminkonsolidierung weiter betrachtet werden. In der neuen Auftragsübersicht können Gutachter oder Ärzte entscheiden, wie mit dem Auftrag weiter verfahren werden soll. Dabei stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
- Begutachtung nach Aktenlage
- Termin vereinbaren
- Abbrechen
Die Begutachtung kann entweder ohne Anwesenheit des Probanden erfolgen oder es kann ein persönliches Gespräch mit dem Probanden geplant werden. Dieses Gespräch kann als Vor-Ort-Termin oder als Telemedizin-Termin stattfinden.

Anzeige der Verlaufsakte
In der Verlaufsakte werden nur Untersuchungen und Befunde angezeigt, die für die beauftragte Untersuchung relevant sind.
Dabei gelten folgende Voraussetzungen:
- Es werden nur Untersuchungen angezeigt, die der Untersuchungskategorie der beauftragten Untersuchung entsprechen.
- Es werden nur Befunde angezeigt, deren Befundart dem jeweiligen Benutzer zugeordnet ist.
- In der Anzeige wird die Kurzbezeichnung der jeweiligen Untersuchung ausgegeben.
- Ist keine Kurzbezeichnung vorhanden, wird die Untersuchungsnummer angezeigt.
Einschränkungen und Berechtigungen
Der Zugriff auf Dokumente innerhalb der Auftragsübersicht ist berechtigungsabhängig.
Ein Dokument kann nur geöffnet werden, wenn der prüfende Benutzer über die erforderlichen Berechtigungen verfügt.
Erforderlich sind:
- mindestens Leserechte auf die jeweilige Befundart
- mindestens Leserechte auf die jeweilige Dokumentenart
Sind diese Berechtigungen nicht vorhanden, kann der Benutzer die entsprechenden Dokumente nicht öffnen.
Die Schaltfläche „Begutachtung nach Aktenlage“ wird nur angezeigt, wenn alle dem Auftrag zugeordneten Untersuchungen das Kennzeichen „ohne Proband möglich“ besitzen. Ist mindestens eine Untersuchung im Auftrag enthalten, bei der dieses Kennzeichen nicht gesetzt ist, kann keine Begutachtung nach Aktenlage durchgeführt werden. In diesem Fall wird die Schaltfläche nicht angeboten.
Begutachtung nach Aktenlage
Möchte der Benutzer eine Begutachtung nach Aktenlage durchführen, wird er in die bestehende Terminanlagefunktion weitergeleitet. Da in diesem Ablauf, anders als bei der regulären Terminkonsolidierung, kein fester Terminbeginn vorliegt, muss der Benutzer zunächst entscheiden, ob er:
- einen Termin direkt eintragen möchte,
- oder einen Termin suchen möchte.
Hinweis: Die Schaltfläche „Begutachtung nach Aktenlage“ wird nur angezeigt, wenn alle Untersuchungen des Auftrags das Kennzeichen „ohne Proband möglich“ besitzen.
Nach der Terminfindung oder der direkten Eintragung wird der Termin als „ohne Anwesenheit“ gekennzeichnet.
Für Untersuchungen mit dem Kennzeichen „erweiterte Terminkonsolidierung“ wird keine automatisierte E-Mail an den Probanden erstellt. Dies gilt unabhängig davon, ob der Termin direkt eingetragen oder über die Terminsuchfunktion geplant wurde. Enthält ein Auftrag sowohl Untersuchungen mit als auch ohne das Kennzeichen „erweiterte Terminkonsolidierung“, wird die E-Mail nur für die regulären Untersuchungen ohne dieses Kennzeichen ausgelöst. Für Untersuchungen, die ohne Anwesenheit des Probanden durchgeführt werden können, wird keine automatisierte Probandenbenachrichtigung erzeugt.
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Anzeige der Probandenanwesenheit im Infofeld des Termins
In sOne Web kann künftig die Information, dass ein Termin ohne Anwesenheit des Probanden stattfindet, in das Infofeld des Termins übernommen werden.

Dadurch ist diese Information auch direkt in der Kalenderansicht sichtbar. Benutzer können somit bereits im Kalender erkennen, ob ein Termin mit oder ohne Anwesenheit des Probanden geplant wurde. Die automatische Befüllung des Infofelds funktioniert auch dann, wenn der Termin über die Funktion „Beurteilung nach Aktenlage“ geplant wird. Wird ein Termin über diese Funktion erstellt und als Termin ohne Anwesenheit des Probanden gekennzeichnet, wird die Information ebenfalls automatisch in das Infofeld übernommen.
Ansicht in sOne Desktop:

Ansicht in sOne Web:

Terminvereinbarung mit dem Probanden
Entscheidet der Gutachter, dass ein Gespräch mit dem Probanden erforderlich ist, kann über die Schaltfläche „Termin vereinbaren“ zur Terminfindung gewechselt werden. Dies gilt sowohl für persönliche Vor-Ort-Termine als auch für telemedizinische Termine. In der Terminfindung werden dem Benutzer über die Suchfunktion die freien Terminslots der gewünschten Ressource angezeigt. Dabei berücksichtigt das System die dem Arbeitgeber zugeordneten Untersuchungsorte.
Termin-Tickets mit mehreren Untersuchungsorten
Künftig können einer Untersuchung mehrere Untersuchungsorten zugeordnet werden. So kann beispielsweise ein Termin-Ticket sowohl einem physischen Untersuchungsort, zum Beispiel Zentrum , als auch dem Untersuchungsort "Telemedizin" zugeordnet sein.
Terminticket mit mehreren Untersuchungsorten in sOne Desktop:

Mehrere Untersuchungsorte aus wählbar in sOne Desktop:

Terminkalender und Ressourcenkalender in sOne Web (gilt für Termin-Ticket und Serientermin):
Gemischte Termin-Tickets
Termin-Tickets, denen mehrere Untersuchungsorte zugeordnet sind, werden als gemischte Termin-Tickets bezeichnet.
Diese gemischten Termin-Tickets sind erforderlich, wenn erst während der Terminfindung entschieden werden soll, ob ein Termin:
- telemedizinisch,
- oder physisch an einem Untersuchungsort
stattfinden soll.
Beispiel:
Ein Termin kann grundsätzlich sowohl im Zentrum AMD als auch als Telemedizin-Termin durchgeführt werden. Die finale Entscheidung über den Untersuchungsort erfolgt erst bei der Buchung des Termins.
Einschränkung der Buchbarkeit
Gemischte Termin-Tickets können ausschließlich über sOne Desktop gebucht werden.
Sie stehen nicht zur Buchung in folgenden Portalen zur Verfügung:
- sHealthy
- sSafety
Dadurch wird sichergestellt, dass die Auswahl des endgültigen Untersuchungsortes kontrolliert im Rahmen der Terminplanung in sOne Desktop erfolgt.
Feature: 19127
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