Usability und Abfragen Optimierungen sStatistics

Geändert am Mo, 7 Sep um 11:42 VORMITTAGS

INHALTSVERZEICHNIS



Verknüpfung von Befundgruppen mit AND und OR

Für statistische Auswertungen können mehrere fachliche Befundgruppen innerhalb einer Abfrage miteinander verknüpft werden. Neben bestehenden AND-Verknüpfungen werden auch OR-Verknüpfungen sowie Kombinationen aus beiden Verknüpfungsarten unterstützt. Dadurch lassen sich komplexe fachliche Fragestellungen innerhalb einer einzelnen statistischen Auswertung abbilden.

Die Bedingungen innerhalb einer statistischen Auswertung können folgendermaßen verknüpft werden:

  • AND: Alle miteinander verknüpften Gruppen müssen erfüllt sein.
  • OR: Mindestens eine der miteinander verknüpften Gruppen muss erfüllt sein.
  • AND und OR: Mehrere Gruppen können in einer Abfrage kombiniert und durch Klammern logisch gegliedert werden.

Das bisherige Verhalten für Auswertungen, die ausschließlich AND-Bedingungen enthalten, bleibt unverändert.



Unterstützung von OR-Bedingungen

Gegeben, eine statistische Abfrage enthält mehrere fachliche Gruppen, wenn mindestens zwei Gruppen durch eine OR-Bedingung miteinander verknüpft und die Abfrage ausgeführt wird, dann werden alle Datensätze zurückgegeben, die mindestens eine der verknüpften Gruppen erfüllen.



Unterstützung kombinierter AND-/OR-Bedingungen

Gegeben, eine statistische Abfrage enthält mehrere fachliche Gruppen mit kombinierten AND- und OR-Verknüpfungen,
wenn die Abfrage ausgeführt wird, dann werden die Datensätze entsprechend der definierten logischen Verknüpfung und Klammerung ermittelt.



Prüfung über die HAVING-Logik

Gegeben, die Erfüllung einer fachlichen Gruppe wird anhand aggregierter Befundinformationen bestimmt,
wenn die statistische SQL-Abfrage ausgeführt wird, dann erfolgt die Prüfung der Gruppenerfüllung über die bestehende HAVING-basierte Logik. Dabei wird für jede Gruppe über eine binäre Kennzeichnung ermittelt, ob die zugehörigen Bedingungen erfüllt sind:

  • 1: Die Gruppe ist erfüllt.
  • 0: Die Gruppe ist nicht erfüllt.


Die Ergebnisse der Gruppenprüfungen werden anschließend entsprechend der definierten AND- und OR-Verknüpfungen ausgewertet.



Unverändertes Verhalten bestehender AND-Bedingungen

Gegeben, eine statistische Abfrage enthält ausschließlich AND-verknüpfte Gruppen, wenn die Abfrage ausgeführt wird, dann entspricht das Ergebnis dem bisherigen Verhalten. Die Erweiterung um OR-Verknüpfungen darf bestehende statistische Auswertungen mit reinen AND-Bedingungen nicht beeinflussen.


Komplexe Kombinationen aus AND- und OR-Bedingungen können die Ausführungszeit einer statistischen Auswertung erhöhen. Dies gilt insbesondere bei:
• einer großen Anzahl fachlicher Gruppen,
• umfangreichen Befundmengen,
• mehreren verschachtelten Bedingungen,
• großen auszuwertenden Datenbeständen.
Bei umfangreichen Auswertungen kann die Verarbeitung daher mehr Zeit in Anspruch nehmen als bei einfachen AND-Verknüpfungen.


Darstellung und Bedienung der Filterkonfiguration

Die Filterkonfiguration wurde hinsichtlich Verständlichkeit, Konsistenz und Übersichtlichkeit optimiert. Logische Verknüpfungen, Werte und Vergleichsoperatoren werden mit deutschsprachigen Bezeichnungen dargestellt. 

Zusätzlich bleiben die Überschriften der Basisabfrage beim vertikalen Scrollen sichtbar.


Logische Verknüpfungen und Werte

Innerhalb der Filterkonfiguration werden die englischen Bezeichnungen „And“ und „Value“ durch deutsche Bezeichnungen ersetzt:

  • And wird als „und“ angezeigt.
  • Value wird als „Wert“ angezeigt.



Vergleichsoperatoren

Die verfügbaren Vergleichsoperatoren werden mit verständlichen deutschsprachigen Bezeichnungen dargestellt. Dies gilt sowohl für die Auswahlliste als auch für die anschließend angezeigte Filterbedingung. Nach der Auswahl eines Vergleichsoperators wird dessen Bezeichnung im gesamten Filterdialog einheitlich verwendet. Eine abweichende Darstellung zwischen der Operatorauswahl und der Filterbedingung erfolgt nicht.

  • größer für >
  • kleiner für
  • größer gleich für >=
  • kleiner gleich für <=


Sichtbare Spaltenüberschriften

Enthält die Basisabfrage mehr Zeilen, als im sichtbaren Tabellenbereich dargestellt werden können, kann innerhalb der Tabelle gescrollt werden. Die Spaltenüberschriften bleiben während des vertikalen Scrollens sichtbar.

Dadurch ist auch bei umfangreichen Basisabfragen jederzeit erkennbar, welcher Spalte die angezeigten Werte zugeordnet sind.




Anzeige und Auswahl von CTE-Gruppen im Wizard

Der Wizard wurde um einen zusätzlichen ersten Schritt zur Auswahl von CTE-Gruppen erweitert. CTE-Gruppen fassen zusammengehörige Spalten einer Basisabfrage zusammen und ermöglichen eine gezielte Einschränkung der verfügbaren Spalten.


Im ersten Schritt werden alle CTE-Gruppen angezeigt, die in der zuvor ausgewählten Basisabfrage verfügbar sind. Jede Gruppe kann separat ausgewählt werden. Es können eine oder mehrere CTE-Gruppen ausgewählt werden. Die Auswahl bestimmt, welche Spalten im nachfolgenden Schritt angeboten werden. Mindestens eine CTE-Gruppe muss ausgewählt sein. Solange keine Gruppe ausgewählt wurde, ist der Wechsel zum nächsten Schritt nicht möglich.

Im zweiten Schritt erfolgt wie bisher die Auswahl der Spalten für die Ausgabe. Die angezeigte Spaltenliste wird anhand der zuvor ausgewählten CTE-Gruppen gefiltert.



Erweiterte Filterfunktionen für Auswertungen

Die Filterfunktion für Auswertungen wurde erweitert. Filterbedingungen können neben der bestehenden AND-Verknüpfung auch über eine OR-Verknüpfung miteinander kombiniert werden. Zusätzlich lassen sich Filterbedingungen einfügen, gruppieren und bestehende Gruppierungen wieder auflösen.


Beim Erstellen oder Bearbeiten eines Filterkriteriums stehen folgende logische Verknüpfungen zur Auswahl:

  • AND: Alle verbundenen Filterbedingungen müssen erfüllt sein.
  • OR: Mindestens eine der verbundenen Filterbedingungen muss erfüllt sein.

Die bestehende Funktionalität für AND-Verknüpfungen bleibt unverändert erhalten.



Filterzeile dazwischen erstellen

Enthält eine Filterdefinition mindestens zwei Filterzeilen, kann über die Funktion „Dazwischen erstellen“ eine weitere Filterzeile an der gewünschten Position eingefügt werden. Die vorhandenen Filterzeilen bleiben dabei erhalten. Für die neu eingefügte Zeile können anschließend das Filterfeld, der Vergleichsoperator, der Filterwert und die logische Verknüpfung festgelegt werden.



Filterzeilen gruppieren

Mehrere Filterzeilen können ausgewählt und zu einer gemeinsamen logischen Gruppe zusammengefasst werden. Die Gruppierung entspricht einer Klammerung und bestimmt die Reihenfolge, in der die enthaltenen Bedingungen ausgewertet werden.



Gruppierung auflösen

Eine vorhandene Gruppierung kann über die entsprechende Funktion wieder aufgelöst werden. Dabei wird nur die logische Klammerung entfernt. Die in der Gruppe enthaltenen Filterzeilen und deren Filterwerte bleiben bestehen.

Nach dem Auflösen werden die Filterzeilen anhand der weiterhin vorhandenen AND- und OR-Verknüpfungen ausgewertet.



Gruppierungen und Operatoren kombinieren

AND- und OR-Verknüpfungen können sowohl innerhalb als auch außerhalb einer Gruppierung verwendet werden. Dadurch lassen sich mehrere Gruppen und einzelne Filterbedingungen flexibel miteinander kombinieren.


Bestehende Gruppierungen und logische Verknüpfungen bleiben während der Bearbeitung erhalten. Dies gilt auch, wenn weitere Filterbedingungen:

  • hinzugefügt,
  • bearbeitet,
  • verschoben oder
  • entfernt

werden.



Feature: 19527 / Intern: 19224

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